Endlich….. wieder Suppenpaste produziert.  Ich ❤ sie. Wie konnte ich nur ohne (ca 2 Wochen)? Ich verwende schon seit Jahren keinen Suppenwürfel mehr. Ich mache immer die Paste aus frischen Gemüse die mit Salz konserviert wird. Ich finde getrocknet schmeckt das ganz anders. Da ich damit nicht nur Suppe herstelle sondern alles möglich damit würze ist die Paste ein fixer Bestandteil in meiner Küche.

Ich verwende dafür den Fleischwolf von meiner Küchenmaschine. Genauso könnte man einen Multizerkleiner/Foodprocessor verwenden. Der Nachteil dabei ist man muss den Behälter zwischendurch leeren. Beim Fleischwolf fällt das Gemüse in die 6l Schüssel und somit habe ich das Problem nicht. Ausserdem vermische ich direkt in der Schüssel dann das Gemüse mit dem Salz und den Gewürzen.

Zutaten:

150 g Knollensellerie
150 g Petersielienwurzel
50 g Liebstöckel/Maggikraut
20 g Petersilie
350 g Karotten
150 g Lauch
150 g Zwiebel
30-50 g Knoblauch
350 g Salz
5 Lorbeerblätter
20 Wacholderbeeren
1/2 TL Pfefferkörner
1/2 TL Muskatnuss gemahlen

Zubereitung:

Das Gemüse waschen und gut trocknen. Schälen ist nicht notwendig, jedoch wer mag kann es noch schälen. Ich schäle nur den Knollensellerie. Alles in den Fleischwolf geben und mit der feinen Scheibe wolfen. Petersilie und Maggikraut kann man ruhig mit den Stielen wolfen. Diese und Lauch immer zwischen Karroten, oder Sellerie wolfen. dh. das härtere Gemüse hinterher schieben. Man sollte die Geschwindigkeit nicht zu hoch stellen sonst entsteht zuviel Flüssigkeiten speziell bei Lauch und Zwiebel und das ist nicht gut.

Die trockenen Gewürze in die Gewürzmühle  geben und ein paar mal die P Taste drücken, sodass es ganz fein zerkleinert wird. Geht auch mit einem klassischen Mörser.

Dann gebe ich die Gewürze gemeinsam mit dem Salz zum Gemüse und vermische alles. (Ich nehme meist weniger Salz. Ich schütte auch nie alles auf einmal hinein.)  Am Besten mit dem K-Haken gut durchrühren.

Das Gemüse in saubere Glaser füllen, dabei immer die Paste mit dem Löffel fest drücken, daß so wenig wie möglich Luft dazwischen ist. Dann gut verschließen. Am besten eigenen sich Schraubgläser.

Kühl und trocken gelagert, halt sich die Suppenwürze über Monate. Ich hatte schon Gläser veressen und die waren nach einem Jahr noch tadellos.

Tipp: Ein Glas für den Gebrauch im Kühlschrank lagern. Immer einen frischen Löffel/Messer für die Entnahme verwenden.

Die Paste ist überall einsetzbar. Bei mir kommt es entweder als vollwertige Gemüsebrühe mit Einlage wie Grießnockerl, Frittaten zum Einsatz. Zum Würzen für Pasta Saucen, Aufstriche, Pfannengerichte mit oder ohne Fleisch uvm. Toll daran ist, dass man keine Geschmacksverstärker, E-Nr oder Glutamate und Hefe Zusätze hat.

Für diejenigen die keine Zwiebel mögen oder vertragen, kann man den auch weg lassen. Ich mache manchmal beide Versionen.